Die Asiatische Hornisse ist kleiner als die heimische Europäische Hornisse, mit einer Größe von etwa 1,7 bis 3 cm. Sie ist an ihrerschwarzen Grundfärbung, einerschwarzen Brust, einemdunklen Hinterleib mit gelben Bindenundschwarz-gelben Beinenzu erkennen. Ein weiteres Merkmal sind diegelben Beinenden.
Für die Wallonie existieren folgende Zahlen & Hinweise zu asiatischen Hornissen / deren Nestern:
Für 2022wurden in der Wallonie 293 Nester gemeldet, von denen mehr als 120 bereits neutralisiertwurden. parlement-wallonie.be
Im Jahr 2023wurden etwa 200 Nester neutralisiertim Rahmen des Wallonischen Aktionsplans gegen die asiatische Hornisse. Centre wallon de Recherches agronomiques
Aktuelle Berichte nennen, dass ca. 4.000 Nesterheute in der Wallonie existieren (Stand 2025)
Die Gefahren der Asiatischen Hornisse liegen weniger in direkten Angriffen auf Menschen, die meist friedlich sind, sondern primär in ihrer Bedrohung für die heimische Insektenwelt, insbesondere Honigbienen. Sie ist eine invasive Art, die durch den Klimawandel nach Europa gekommen ist und ein erhebliches Risiko für die Biodiversität und Landwirtschaft darstellt. Für den Menschen ist ein Stich schmerzhaft, aber ungefährlich, es sei denn, man ist allergisch.
Asiatische Hornissen bauen zwei Arten von Nestern:Primärnestersind im Frühjahr klein und kugelförmig und befinden sich an geschützten Orten in Bodennähe, wie Schuppen oder Hecken. Im Sommer folgt der Umzug in größereSekundärnester, die freihängend in großen Höhen in Bäumen gebaut werden und oft erst nach dem Laubfall im Herbst entdeckt werden
Die Allgemeine Direktion Zivilsicherheithat eine vorläufige Richtlinie herausgegeben, wonach bei Entdeckung eines Wespennestes, das der Asiatischen Hornisse zugeordnet werden könnte, die Feuerwehr diese Nester melden soll — insbesondere an Fachbehörden wie die Universität Gent (UGent), das Institut für Natur- und Forstforschung (INBO) und das Wallonische Zentrum für Agrarforschung (CRA-W). civieleveiligheid.be
Sichtungen von Asiatischen Hornissen (sowohl Einzeltieren als auch Nestern) sollen gemeldet werden – z. B. über das Portal VespaWatch. civieleveiligheid.be
In der Gemeinde Eupen (Wallonien) weist man ausdrücklich darauf hin, dass Sichtungen auf der offiziellen Webseite des Biodiversitätszentrums Wallonie gemeldet werden können. Stadt Eupen